GEWA music

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Als „Musikwinkel Deutschlands“ blickt das Vogtland auf eine mehrere Jahrhunderte währende Historie im Musikinstrumentenbau. Bereits um 1800 stellt die Region mit der Produktion an Zittern, Streich-, Saiten-, Holz- und Blechblasinstrumenten sowie später auch Harmonikas und Akkordeons das Zentrum des europäischen Musikinstrumentenbaus dar.

Seit nunmehr 100 Jahren erfahren regionales Handwerk, Qualität und die Sicherstellung traditionsbewusster Wissensweitergabe im Vogtland auch durch GEWA music Fortbestand.

Der 1925 durch den aus dem Erzgebirge stammenden Georg Walther gegründete Betrieb (zunächst „Georg Walther Musikinstrumente-, Etui- und Taschenfabrik“) ist von Beginn an handwerklich geprägt und eng mit den Traditionen des Vogtlandes verbunden. Eine kleine Belegschaft konzentriert sich zunächst auf den Bau und den Verkauf handgefertigter Instrumente sowie auf die Herstellung passender Etuis und Koffer, die rasch Anerkennung finden und dem Unternehmen ein solides Wachstum ermöglichen.

Doch die Besetzung des Vogtlandes als Konsequenz des Zweiten Weltkrieges erzwingt einen unternehmerischen Umbruch: Nach dem unumgänglichen Umzug nach Mittenwald in Bayern im Jahr 1949 gelingt es, das GEWA Tätigkeitsfeld kontinuierlich zu erweitern. Neben der Herstellung von Instrumentenetuis und -koffern gewinnt in den folgenden Jahrzehnten der Großhandel mit Musikinstrumenten und deren Zubehör zunehmend an Bedeutung, während zugleich die Produktkompetenz systematisch ausgebaut wird.

Mit der deutschen Wiedervereinigung bietet sich in den 1990er Jahren schließlich die Möglichkeit, an den historischen Ursprung zurückzukehren. In Adorf werden infolge der Rückerstattung ehemals enteigneten Besitzes eine Produktionsstätte für Streichinstrumente, Bögen, Instrumentenkoffer und -etuis sowie ein europäisches Zentrallager eröffnet. Die Rückkehr markiert einen strategischen Wendepunkt, der die Herstelltätigkeit und den Anspruch, traditionelles Handwerk mit modernen Fertigungsprozessen zu vereinen, wieder in den Fokus rückt – eine Übernahme hochqualifizierter Instrumentenbauer/-innen des einstigen DDR-Staatsunternehmen Musima (Musikinstrumentenbau Markneukirchen) erweist sich dafür ebenfalls als glücklicher Umstand. Ab 2008 vereint der neue (alte) GEWA music Unternehmenssitz in Adorf Entwicklung, Produktmanagement, Einkauf, Produktion, Logistik, Vertrieb, Marketing sowie Verwaltung.

Ab den späten 1990er Jahren werden zudem gezielt Kontakte zur Fertigung eigener Produkte in Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern in Asien aufgebaut. In Form langfristig angelegter Joint Ventures entstehen Produktionsstrukturen, die eine enge Verzahnung von Entwicklung, Qualitätsmanagement und Fertigung ermöglichen. Diese Partnerschaften erweisen sich als richtungsweisend für die kommenden Jahre und Jahrzehnte: Sie bilden die Grundlage für eine globale Produktionsstrategie, die internationale Wettbewerbsfähigkeit mit klar definierten Qualitätsstandards verbindet und die Unabhängigkeit stärkt.

Infolge festigt sich die Rolle als Herstellerunternehmen und Eigenmarken und -entwicklungen prägen das GEWA music Profil im internationalen Markt. Dies zeigt sich in gezielten strategischen Erweiterungen des Markenportfolios, darunter der Erwerb der Gitarrenmarke Ovation Guitars im Jahr 2020 und 2024 die Übernahme des exklusiven weltweiten Lizenzrechts für GRETSCH DRUMS sowie der Erwerb der Traditionsmarke Wittner. Parallel dazu erfolgt der konsequente Ausbau der internationalen Infrastruktur, in dessen Zuge ebenfalls 2024 das GEWA US-Zentrallager in New Hartford, Connecticut, in Betrieb genommen wird.

Heute ist GEWA music ein weltweit agierendes sowie produzierendes Gewerbe mit starkem internationalen Vertriebsnetz. Zugleich bleibt das noch immer familiengeführte Unternehmen im Vogtland verwurzelt. Der Standort Adorf steht neben der Verbindung aus einhundertjähriger Tradition und gelebter Handwerkskunst im Musikinstrumentenbau auch für moderne industrielle Kompetenz. Mit den Eigenmarken GEWA (Made in Germany, GEWA – Germany, German Engineered und PURE GEWA), Ovation Guitars, Guitarras Manuel Rodríguez, GRETSCH DRUMS sowie Wittner vereint GEWA music historisch gewachsene Erfahrung mit zeitgemäßer Weiterentwicklung: Qualität, Handarbeit und Beständigkeit treffen auf progressive Designs, digitale Technologien und innovative Fertigungsmethoden in deutschen, europäischen sowie asiatischen Produktionsstätten.

Zum 100-jährigen Jubiläum versteht sich GEWA music als Unternehmen, das seine Herkunft als tragendes Fundament zu schätzen weiß – und darauf aufbauend nachhaltig, zukunftsgerichtet und mit unentwegter Leidenschaft für die Musik handelt.

We engineer music since 1925.

Als „Musikwinkel Deutschlands“ blickt das Vogtland auf eine mehrere Jahrhunderte währende Historie im Musikinstrumentenbau. Bereits um 1800 stellt die Region mit der Produktion an Zittern, Streich-, Saiten-, Holz- und Blechblasinstrumenten sowie später auch Harmonikas und Akkordeons das Zentrum des europäischen Musikinstrumentenbaus dar.

Seit nunmehr 100 Jahren erfahren regionales Handwerk, Qualität und die Sicherstellung traditionsbewusster Wissensweitergabe im Vogtland auch durch GEWA music Fortbestand.

Der 1925 durch den aus dem Erzgebirge stammenden Georg Walther gegründete Betrieb (zunächst „Georg Walther Musikinstrumente-, Etui- und Taschenfabrik“) ist von Beginn an handwerklich geprägt und eng mit den Traditionen des Vogtlandes verbunden. Eine kleine Belegschaft konzentriert sich zunächst auf den Bau und den Verkauf handgefertigter Instrumente sowie auf die Herstellung passender Etuis und Koffer, die rasch Anerkennung finden und dem Unternehmen ein solides Wachstum ermöglichen.

Doch die Besetzung des Vogtlandes als Konsequenz des Zweiten Weltkrieges erzwingt einen unternehmerischen Umbruch: Nach dem unumgänglichen Umzug nach Mittenwald in Bayern im Jahr 1949 gelingt es, das GEWA Tätigkeitsfeld kontinuierlich zu erweitern. Neben der Herstellung von Instrumentenetuis und -koffern gewinnt in den folgenden Jahrzehnten der Großhandel mit Musikinstrumenten und deren Zubehör zunehmend an Bedeutung, während zugleich die Produktkompetenz systematisch ausgebaut wird.

Mit der deutschen Wiedervereinigung bietet sich in den 1990er Jahren schließlich die Möglichkeit, an den historischen Ursprung zurückzukehren. In Adorf werden infolge der Rückerstattung ehemals enteigneten Besitzes eine Produktionsstätte für Streichinstrumente, Bögen, Instrumentenkoffer und -etuis sowie ein europäisches Zentrallager eröffnet. Die Rückkehr markiert einen strategischen Wendepunkt, der die Herstelltätigkeit und den Anspruch, traditionelles Handwerk mit modernen Fertigungsprozessen zu vereinen, wieder in den Fokus rückt – eine Übernahme hochqualifizierter Instrumentenbauer/-innen des einstigen DDR-Staatsunternehmen Musima (Musikinstrumentenbau Markneukirchen) erweist sich dafür ebenfalls als glücklicher Umstand. Ab 2008 vereint der neue (alte) GEWA music Unternehmenssitz in Adorf Entwicklung, Produktmanagement, Einkauf, Produktion, Logistik, Vertrieb, Marketing sowie Verwaltung.

Ab den späten 1990er Jahren werden zudem gezielt Kontakte zur Fertigung eigener Produkte in Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern in Asien aufgebaut. In Form langfristig angelegter Joint Ventures entstehen Produktionsstrukturen, die eine enge Verzahnung von Entwicklung, Qualitätsmanagement und Fertigung ermöglichen. Diese Partnerschaften erweisen sich als richtungsweisend für die kommenden Jahre und Jahrzehnte: Sie bilden die Grundlage für eine globale Produktionsstrategie, die internationale Wettbewerbsfähigkeit mit klar definierten Qualitätsstandards verbindet und die Unabhängigkeit stärkt.

Infolge festigt sich die Rolle als Herstellerunternehmen und Eigenmarken und -entwicklungen prägen das GEWA music Profil im internationalen Markt. Dies zeigt sich in gezielten strategischen Erweiterungen des Markenportfolios, darunter der Erwerb der Gitarrenmarke Ovation Guitars im Jahr 2020 und 2024 die Übernahme des exklusiven weltweiten Lizenzrechts für GRETSCH DRUMS sowie der Erwerb der Traditionsmarke Wittner. Parallel dazu erfolgt der konsequente Ausbau der internationalen Infrastruktur, in dessen Zuge ebenfalls 2024 das GEWA US-Zentrallager in New Hartford, Connecticut, in Betrieb genommen wird.

Heute ist GEWA music ein weltweit agierendes sowie produzierendes Gewerbe mit starkem internationalen Vertriebsnetz. Zugleich bleibt das noch immer familiengeführte Unternehmen im Vogtland verwurzelt. Der Standort Adorf steht neben der Verbindung aus einhundertjähriger Tradition und gelebter Handwerkskunst im Musikinstrumentenbau auch für moderne industrielle Kompetenz. Mit den Eigenmarken GEWA (Made in Germany, GEWA – Germany, German Engineered und PURE GEWA), Ovation Guitars, Guitarras Manuel Rodríguez, GRETSCH DRUMS sowie Wittner vereint GEWA music historisch gewachsene Erfahrung mit zeitgemäßer Weiterentwicklung: Qualität, Handarbeit und Beständigkeit treffen auf progressive Designs, digitale Technologien und innovative Fertigungsmethoden in deutschen, europäischen sowie asiatischen Produktionsstätten.

Zum 100-jährigen Jubiläum versteht sich GEWA music als Unternehmen, das seine Herkunft als tragendes Fundament zu schätzen weiß – und darauf aufbauend nachhaltig, zukunftsgerichtet und mit unentwegter Leidenschaft für die Musik handelt.

We engineer music since 1925.

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Our history inspires.

Our vision

shapes the future.

1925

Gründung der FirmaGEWA „Musikinstrumente-, Etui, und Taschenfabrik“ durch Georg Walther

1928

Der neu errichtete Firmensitz am Floßbach 5 bildet das Herzstück der jungen GEWA und schafft erstmals eigene Produktions- und Verwaltungsflächen.

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1930er

GEWA erweitert durch die Übernahme renommierter Betriebe wie JAEGER & Sohn, Kraemer & Herrmann, A. Scholz und C.H. Böhm das Know-how und baut das Portfolio an Etuis, Taschen und Musikinstrumenten weiter aus.

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1938

Der Bau eines modernen Verwaltungsgebäudes trägt dem wachsenden Großhandelsgeschäft Rechnung und und stärkt die Position von GEWA als bedeutender Anbieter im Musikinstrumentensektor.

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1949/50

Mittenwald wird zum GEWA-Zweigbetrieb aufgebaut. Während die Gesamtverantwortung weiterhin bei Firmengründer Georg Walther liegt, übernimmt Prokurist Walter Kühnert den federführenden Aufbau des Standortes und gewährleistet nach dem Übergang des Adorfer Betriebes in Staatseigentum 1950 die fortlaufende Belieferung der Märkte.

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1958

GEWA zieht in den stattlichen Firmenneubau in der Isar Isarauenstraße 17 in Mittenwald ein und schafft damit die Basis für eine moderne Produktionsstruktur.

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1965

Gründung der ersten Tochtergesellschaft GEWA France im französischen Monthou-sur-Cher, wodurch den Besonderheiten des französischen Marktes Rechnung getragen und der Grundstein der heutigen Tochtergesellschaft GEWA France gebildet wird.

1971

Durch die Ernennung Dieter Walthers zum geschäftsführenden Gesellschafter beginnt eine Phase intensiver Professionalisierung und strategischer Weiterentwicklung des Unternehmens.

(V.l.n.r.: Prokurist Gräfe, Dieter Walther, Prokurist Kühnert)

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1970er

Das GEWA-Programm umfasst Etuis und Taschen für nahezu alle Instrumente, zahlreiche Kleinbestandteile sowie ein umfassendes Sortiment für den Streich- und Zupfinstrumentenbau. Über 2000 Kundinnen und Kunden weltweit, insbesondere in Europa, Japan und den USA, vertrauen auf die Kompetenz von GEWA.

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1975

Eheleute Else und Georg Walther zum 50-jährigen GEWA-Jubiläum. Während Georg Walther das Unternehmen nach außen vertritt, verantwortet Else Walther mit großem kaufmännischem Geschick Einkauf, Lager sowie Versand und sichert so den Bestand des Betriebs in entscheidenden Phasen.

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1975

Gründung der zweiten Tochtergesellschaft „Wieser GmbH“ im österreichischen Scharnitz, über welche die Märkte Österreich und Schweiz bedient werden. Namensgeber ist der ehemalige Gesellschafter Johann Wieser, da damalige rechtliche Beschränkungen die Niederlassung einer Firma mit ausländischem Namen untersagen. Die Wieser GmbH bildet den Grundstein der heutigen Tochtergesellschaft GEWA Österreich.

1988

Mit der Beteiligung Hans-Peter Messners beginnt ein neuer Abschnitt der unternehmerischen Weiterentwicklung und Zukunftsausrichtung.

1989/90

Nach der Wiedervereinigung kehrt GEWA an den Ursprung zurück und eröffnet in Adorf eine neue Produktionsstätte. Unter der Leitung des damaligen Betriebsleiters Kurt Fiedel entwickelt sich die neue Produktion für Streichinstrumente, Bögen, Etuis und Taschen.

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1991/92

Durch die Übernahme von Gitarrenbauerinnen und Gitarrenbauern sowie eines Gebäudes des
ehemaligen DDR-Betriebes Musima entsteht in Adorf das heutige GEWA „Werk I“.

2001 – 2007

Mit dem Neubau des Europäischen Zentrallagers in Adorf, der Gründung von GEWA Schweiz, dem Joint Venture Basix in China, der vollständigen Übernahme des Unternehmens durch Hans-Peter Messner sowie der Einrichtung der Joint Ventures HanBin, HanJia und Singer festigt GEWA music die internationale Produktions- und Vertriebsstruktur. Die Gründung der Tochterfirmen GEWA BeNeLux und GEWA Med ergänzt den europaweiten Marktauftritt.

2008

Der neue GEWA music Unternehmenshauptsitz in der Oelsnitzer Straße 58 in Adorf vereint Entwicklung, Produktmanagement, Einkauf, Produktion, Logistik, Vertrieb, Marketing und Verwaltung unter einem Dach.

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2007 – 2021

Zwischen 2007 und 2021 entstehen zahlreiche Tochtergesellschaften in Polen, Argentinien (2007 bis 2020), Spanien, Tschechien und der Slowakei. 2012 wird die Marke GEWA German Engineered eingeführt. 2018 erfolgt der Markteintritt in den USA mit GEWA music USA Inc., gefolgt von der Beteiligung der Thomann GmbH 2019 sowie der Gründung des modernen Fertigungsstandortes GEWA Hengshui 2021.
Im selben Jahr wird Marcel Messner zum geschäftsführenden Gesellschafter ernannt.

2020

Durch den Erwerb der Marke Ovation stärkt GEWA music die Präsenz im Markt für hochwertige Akustik- und Elektrogitarren.

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2021

Die Übernahme des exklusiven Lizenzrechts für Guitarras Manuel Rodríguez erweitert die Kompetenz von GEWA music im Bereich traditioneller spanischer Gitarren.

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2024

Mit dem Erwerb der Marke Wittner aus Isny im Allgäu ergänzt GEWA music das Sortiment um hochwertige Präzisionsprodukte für Musikerinnen und Musiker.

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2024

Mit dem weltweiten exklusiven Lizenzrecht für GRETSCH Drums übernimmt GEWA music die Verantwortung für eine der ikonischsten Marken im Bereich des Schlagzeugs.

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2024

In New Hartford, Connecticut, entsteht das neue GEWA US-Zentrallager für Streichinstrumente, Gitarren, Zubehör und GRETSCH Drums.

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2025

Hans-Peter Messner und Sohn Marcel Messner. Seit 100 Jahren prägt GEWA music nunmehr den Musikinstrumentenbau mit Innovationskraft, Handwerkskunst und internationaler Ausrichtung.

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