Als „Musikwinkel Deutschlands“ blickt das Vogtland auf eine über 300 Jahre zurückliegende Historie im Musikinstrumentenbau. Bereits um 1800 stellte die Region mit der Produktion von Saiteninstrumenten, Zithern, Holz- und Blechblasinstrumenten sowie später auch Harmonikas und Akkordeons das Zentrum des europäischen Musikinstrumentenbaus dar. Generation um Generation weitergegebenes Wissen und erhaltene Erfahrung, haben einige der renommiertesten Marken der Branche hervorgebracht.
Heute ist das Vogtland zudem Teil des europäischen Nr. 1 Clusters für Mikro- und Nanoelektronik, Informations- bzw. Kommunikationstechnik sowie Softwareentwicklung. Schon während des „Space Race“ in den 1950er und 1960er Jahren waren es Unternehmen aus der Region, die der Sowjetunion dabei halfen, notwendige Technologien zu entwickeln, um den ersten Satelliten in die Erdumlaufbahn einzubringen. Nach der deutschen Wiedervereinigung orientierten sich diese Unternehmen um und nutzten das üppige Reservoir an hochkarätigen Fachkräften. Grundlagenforschung, modernste Anwendungs- und Fertigungstechnologien sowie Produktionsstraßen auf den verschiedensten Ebenen hatten ihren Standort im Silicon Saxony gefunden, welches gegenwärtig nahezu 100.000 Personen beschäftigt und sich steten Schrittes in die Zukunft bewegt.
Gründung der FirmaGEWA „Musikinstrumente-, Etui, und Taschenfabrik“ durch Georg Walther
Der neu errichtete Firmensitz am Floßbach 5 bildet das Herzstück der jungen GEWA und schafft erstmals eigene Produktions- und Verwaltungsflächen.
GEWA erweitert durch die Übernahme renommierter Betriebe wie JAEGER & Sohn, Kraemer & Herrmann, A. Scholz und C.H. Böhm das Know-how und baut das Portfolio an Etuis, Taschen und Musikinstrumenten weiter aus.
Der Bau eines modernen Verwaltungsgebäudes trägt dem wachsenden Großhandelsgeschäft Rechnung und und stärkt die Position von GEWA als bedeutender Anbieter im Musikinstrumentensektor.